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KITTY IN A CASKET neues Video

Im Rahmen ihrer diesjährigen USA Tour haben Kitty In A Casket in Los Angeles ein neues Musikvideo zu Deep Black Undergound produziert. Der Clip ist ein „Horror-Kurzfilm“, produziert und gefilmt vom US Filmemacher Stephen Shea.

Der Dreh war für sie ein besonderes Erlebnis, erklären Kitty In A Casket:  „Nie zuvor hatten wir einen Teil im Video, der ausschließlich mit professionellen Schauspielern und ganz ohne Band stattfindet. Es ist ein ganz anderes Erlebnis, so ein Video zu machen, da man das Ganze von einem komplett anderen Standpunkt aus sieht. Man kann viel objektiver an die Sache herangehen und das ist auch einmal eine schöne Abwechslung. Der Dreh selbst fand in Kalifornien statt. Die Szenen mit Kitty wurden auf unserer USA Tour in einem 3h Fenster in einem Studio in LA aufgenommen. Die Story-Szenen wurden im Nachhinein von Steven und seinem Team gedreht. Da wir zu diesem Zeitpunkt schon wieder in Europa waren, sind wir quasi auf Kohlen gesessen und konnten es nicht erwarten, das Video endlich zu Gesicht zu bekommen.“ Und Sängerin Kitty fügt hinzu: „Eigentlich war der Dreh eine ziemlich skurrile Geschichte. Wir hatten einen Namen, eine Adresse und die Jungs mussten unbedingt Laundry machen. Heißt, ich wurde dort einfach mal abgesetzt – ohne Rücksicht auf Verluste. Ich hatte nicht mal Geld in meiner Tasche. Es hätte sonst was passieren können, aber Steven und sein ganzes Team sind wahnsinnig herzliche Menschen, die definitiv nicht die Absicht hatten, mich zu entführen oder Ähnliches. Ich wurde so nett empfangen und der Dreh war ein unvergessliches Erlebnis. Danach wurde ich sogar noch zur Konzerthalle des Abends chauffiert, wo wir nach der Show auch noch alle gemeinsam auf den Videodreh angestoßen haben.“

 

Der Song hat dabei für Texterin Kitty eine ganz besondere Bedeutung: „ Jeder kennt die Momente, wenn alles schief geht und man sich fühlt, als würde die ganze Welt gegen einen sein. Man hat das Gefühl in einem tiefen schwarzen Loch festzusitzen, aus dem man nie und nimmer mehr heraus kommt. Man fühlt sich gefangen und machtlos gegenüber seiner Umwelt. Man sieht kein Licht mehr, hat keinen Anhaltspunkt, wie es weiter gehen soll. Am liebsten würde man alles hinter sich lassen und neu starten, kann aber auch nicht loslassen. Zum Glück kommt dann oft der Moment, der einem doch Stärke gibt, weiterzumachen – sei es in der Form einer Geste eines Mitmenschen, einer plötzlichen Erkenntnis oder auch nur eines Songs oder Songtextes. Was ich aus solchen Zeiten für mich gewinnen konnte, ist, dass ich immer selbst aus dem Loch klettern muss, zwar kann einem die Unterstützung eines anderen Menschen viel dabei helfen, aber in letzter Instanz, finde ich, ist man selbst der Schmied seines eigenen Glücks. Der Song hat mir geholfen, diese Gedanken und Gefühle aufs Blatt zu bringen und festzuhalten. Er soll auch zeigen: irgendwo brennt immer ein Licht.“