Rodeostar

Death By Chocolate

Stark, roh und schlagkräftig ist das aktuelle Album «Among Sirens», das die Schweizer Rockband in intensiver Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Produzenten Ronald Bood (Mando Diao) aufgenommen hat. Es ist nicht nur das Resultat purer Leidenschaft, Mut und höchster Kreativität, spürbar ist auch die Live-Erfahrung, die die Band in den letzten zwei Jahren an namhaften Locations im In- und Ausland (Musexpo in L.A., EXIT Festival in Serbien, Woodstock Polen) sammeln konnte.

Albuminfo „Among Sirens“

Es wird schwierig werden, das neue Album von Death by Chocolate ohne die Verwendung von Kraftausdrücken zu besprechen. So stark, so roh, so schlagkräftig ist der Sound, den die Bieler Rockband in intensiver Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Produzenten Ronald Bood (Mando Diao) aufgenommen hat.

«Among Sirens» ist nicht nur das Resultat purer Leidenschaft, Mut und höchster Kreativität. Spürbar ist auch die Live-Erfahrung, die die Band in den letzten zwei Jahren an namhaften Locations im In- und Ausland (Musexpo in L.A., EXIT Festival in Serbien, Woodstock Polen) sammeln konnte. Eine Horizonterweiterung, die Death by Chocolate zu neuen Leistungen angespornt und gleichzeitig gelehrt hat, verlockende Angebote pragmatisch einzuschätzen und sich selber treu zu bleiben.

Musikalisch gesehen ist es den Musikern gelungen, die Live-Energie, die in so manchen Studios durch die Finger der Sorgfalt rinnt, mit dem Fleissschweiss verdampft oder im Hinblick auf Radiotauglichkeit gar absichtlich entzogen wird, zu 100 Prozent aufrecht zu erhalten. Titel wie «Siren Calls», «Alfred» oder „If You Ask Me“, die live mit richtig viel Druck daherkommen, stehen dien Albumversionen in nichts nach, während auch den ruhigeren Nummern das richtige Mass an Live-Charme geblieben ist.

Nach «From Birthdays to Funerals» haben Death by Chocolate den Fokus diesmal noch mehr auf Instrumentenvielfalt und moderne Technik gelegt. Ohne den Draht zu den Vorbildern der Vergangenheit zu verlieren, öffnete sich die Band den mitunter ungewöhnlichen Herangehensweisen, die das heutige internationale Musikschaffen ausmachen. Und das mit Erfolg: Das Album ist in die Schweizer Albumcharts auf Platz 10 eingestiegen, die Band wurde als Best Talent in der national wichtigsten Radiostation (SRF3) im Monat September gefeiert, die Vorabsingle „Family“ schaffte es in die Tagesrotationen der wichtigsten Radiosender und das Album erhielt durchgehend postive Kritiken in der Schweizer Tagespresse. Auch wenn „Among Sirens“ erst in der Schweiz herausgegeben wurde, haben Death by Chocolate schon vier Konzerte in Dänemark als Support von „The Blue Van“ absolviert (unter anderem im Vega in Kopenhagen) und erneut Blut fernab der schweizer Grenze geleckt. Das Jahr 2015 begann verheissungsvoll mit einer Nominierung für den „Best Live Act“ an den Swiss Music Awards und kann nun getrost in diese Richtung weiterlaufen.

«Among Sirens» ist die einzig richtige Art, den unmittelbaren, rasanten, vielschichtigen und melodiösen Death by Chocolate-Rock’n’Roll in die heimischen Soundanlagen zu bringen. Gepresste Kraft, die nur darauf wartet, sich gnadenlos zu entfalten.

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